Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Magdeburg

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Inhalt: Gewaesservermessung

Unter Gewässervermessung (auch Peilen) versteht man die Aufnahme der Gewässersohle durch Linien- oder Flächenpeilung. Auf modernen Messschiffen werden mittels Echolot die Tiefeninformationen gewonnen und diese mit einer Lageinformation über GPS gekoppelt (Ausnahme Brücken: hier erfolgt die Positionsbestimmung mittels terrestrischer Verfahren).

Peilung

Das WSA Magdeburg verfügt hierzu über das Flächenpeilschiff „Domfelsen“, das überregional auf allen von ihm befahrbaren Bundeswasserstraßen im Bereich der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Ost zur Erfüllung der Aufgaben laut Peilkonzept eingesetzt wird. Es verfügt über ein Mehrfachschwingersystem mit insgesamt 41 Echolot-Wandlern im Abstand von jeweils 1 m und wird hauptsächlich zur Erfüllung der Verkehrssicherungspflicht und zur Hindernissuche eingesetzt. Die durchschnittliche jährliche Peilleistung des Flächenpeilschiffs „Domfelsen“ beträgt ca. 2000 km, was bei einer Messbreite von 40 m einer Peilfläche von ca. 80 km² entspricht.

Die gewonnenen Flächenpeildaten werden anschließend in digitale Geländemodelle, Profile und Tiefenlinien weiterverarbeitet, archiviert und für Epochenvergleiche, Beweissicherungen bis hin zu Massenermittlungen genutzt.

Peildaten

Die Bergung von Hindernissen erfolgt nach deren Feststellung durch den jeweils zuständigen Außenbezirk.

Beseitigung Hindernis

Durch Linienpeilungen, die ebenfalls in der Zuständigkeit der Außenbezirke des WSA Magdeburg liegen, werden zudem wöchentlich die Fahrrinnentiefen kontrolliert, um für die Schifffahrt bestmögliche Fahrrinnenverhältnisse vorzuhalten.