Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Magdeburg

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Inhalt: Schleuse Niegripp

Die Schleuse Niegripp als Bestandteil des WKM liegt im Ortsteil Niegripp der Stadt Burg nördlich von Magdeburg. Sie wurde in den Jahren 1936 bis 1938 erbaut und verbindet die Elbe über den Niegripper Verbindungskanal mit dem Elbe-Havel-Kanal.

Bis zur Inbetriebnahme der Doppelsparschleuse Hohenwarthe und der Kanalbrücke über die Elbe stellte der Weg über die Schleuse Niegripp, die Elbe und den Rothenseer Verbindungskanal die einzig Ost-West Verbindung zwischen dem Mittellandkanal und dem Elbe-Havel-Kanal dar.

Bei der Schleuse Niegripp handelt es sich um eine Spundwandschleuse mit senkrechten Wänden. Die Kammerwände bestehen aus Stahlspundwänden, die Häupter aus Stahlbeton. Die Kammersohle besteht aus Beton und Pflaster, die Portale und die Hubtore bestehen aus genietetem, zum Teil geschweißtem Stahl. Das Befüllen und Entleeren der Schleuse erfolgt über Umläufe in Außen- und Binnenhaupt, die Rollkeilschütze geöffnet bzw. geschlossen werden. Eine Besonderheit der Schleuse Niegripp ist, dass aufgrund der schwankenden Wasserstände der Elbe beide Hubtore doppelkehrend sind.

Nutzbare Länge Kammerbreite Torbreite Oberwasserstand bei Mittelwasser Unterwasserstand bei Mittelwasser Hubhöhe bei Mittelwasser
165,00 m 11,70 m 11,70 m 38,31 m ü NN 37,35 m ü NN 0,96 m
Ansicht der Schleuse Niegripp vom Niegripper Wendebecken aus
Ansicht der Schleuse Niegripp vom Niegripper Wendebecken aus
Blick von der Schleusenkammer Richtung Außenhaupt
Blick von der Schleusenkammer Richtung Außenhaupt